Archive for the ‘Allgemein’ Category

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Wie Hauskäufer jetzt optimal finanzieren

Die Immobiliennachfrage ist ungebrochen, die Preise ziehen an. Aber noch lässt sich günstig finanzieren. Wie sich Eigenheimbesitzer die niedrigen Zinsen langfristig sichern und wann sich Abwarten lohnt. Mehr… (20.06.2011, Artikel wiwo.de)

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Der Goldpreis wird explodieren

Der Goldpreis wird explodieren

Das Jahr 2011 wird von Staatsbankrott und einem explodierenden Goldpreis gekennzeichnet sein, meint Hannes Zipfel, Chefökonom der MK Luxinvest S.A.. Er geht davon aus, dass der Preis für Gold in diesem Jahr „förmlich explodieren“ wird, wie er in einem Marktkommentar schreibt. Zipfel zufolge werden sich die Notierungen des gelben Edelmetalls „damit weiterhin diametral entgegengesetzt zur Solidität der OECD-Staatsfinanzen entwickeln“ und „auch der nicht mehr zu vermeidende Staatsbankrott Griechenlands wird die Flucht der Anleger ins Gold beschleunigen“, ist Zipfel überzeugt.

Unterm Strich sieht er überwiegend Positivszenarien an den Finanzmärkten. Abgesehen von Staatsanleihen, deren Halter zum Teil empfindliche Verluste verkraften mussten, habe schon das vergangene Jahr den Anlegern attraktive Renditen am Aktien-, Rohstoff-, Energie- und Edelmetallmarkt beschert – und es spreche viel für eine Fortsetzung dieser Trends. „Die globale Konjunktur entwickelt sich zwar regional sehr heterogen aber in der Summe weiter positiv“, meint Zipfel.

Allerdings mahnt der Volkswirtschaftler auch an, dass man die Staatsschuldenkrise, mit der schwerpunktmäßig westliche Volkswirtschaften konfrontiert sind, im Hinterkopf behalten soll. „Diese wird uns ebenfalls weiter begleiten, da die Probleme bislang nicht nachhaltig gelöst sondern durch hohe Bürgschafts- und Rettungsprogramme lediglich vertagt und umverteilt wurden“, so Zipfel.

Weiterhin prophezeit der Finanzexperte dass die anhaltend hohe Verschuldung die Notenbanken dazu zwingt, das Zinsniveau sehr niedrig zu halten und auch der Aufkauf von Staatsanleihen und anderen Wertpapieren durch neu erzeugtes Notenbankgeld wird fortgesetzt werden, ist Zipfel überzeugt. „Die dadurch erhöhte Geldmenge ergießt sich auch über die Finanzmärkte und wirkt preistreibend bei Aktien, Rohstoffen, Energie und Edelmetallen. Der Anstieg der Rohstoff- und Energiepreise sorgt zunehmend für Teuerungsdruck. Die Inflationsraten in Lateinamerika und Süd-Ost-Asien steigen bereits dynamisch an. Auch in den westlichen Volkswirtschaften wird der Teuerungsdruck tendenziell weiter zunehmen“, so die Einschätzung Zipfels.

Erhöhte Gefahr der Blasenbildung

Das Bewusstsein der Investoren für Inflationsrisiken werde weiter geschärft und ihm zufolge für Umschichtungen aus festverzinslichen Wertpapieren in Sachwerte sorgen. Die Gefahr neuer Blasenbildungen sei sehr hoch, doch ein Ausstieg aus der extrem expansiven Geldpolitik sei auch für 2011 in Anbetracht der Eskalation der Staatsschuldenkrise nicht zu erwarten. „Die Anleger in Sachwerten werden profitieren und die Schere zwischen Arm und Reich wird weiter auseinanderdriften, den Geldpolitikern sei Dank“, so Zipfel.

Quelle: FONDS professionell

Wann ist der Bausparvertrag sinnvoll?

Handelsblatt online: 21.12.2010
von Jens Hagen

Sparkassen und Banken verkaufen ihren Kunden gerne statt eines üblichen Darlehens einen Bausparvertrag. Das Argument: Der garantierte Zinssatz, der nach Ablösung des Vertrags zu zahlen ist, sorgt für Sicherheit. Wann sich ein Bauspardarlehen lohnt, ist für Kunden aber kaum nachvollziehbar. …mehr

Ruinen drücken Hauspreise in der Nachbarschaft

WELT ONLINE: 06.08.2010 07:15 Uhr
von Harald Czycholl

Ruinen drücken Hauspreise in der Nachbarschaft

Ruinen drücken Hauspreise in der Nachbarschaft

Verwahrloste Häuser mindern den Wert vieler Wohnviertel. Mit Enteignung und Abrissen wollen die Kommunen dagegen vorgehen. Ob Bremerhaven, Chemnitz oder Herne, die unschöne Ansicht ist gleich: Zwischen sanierten … mehr

Wie Anleger hohe Solar-Renditen erzielen können

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WELT ONLINE: 27.08.2010 12:00 Uhr
von Harald Czycholl

Wie Anleger hohe Solar-Renditen erzielen können

Wie Anleger hohe Solar-Renditen erzielen können

Nicht jeder kann eine Solaranlage aufs Dach bauen und Erlöse abschöpfen. In Genossenschaften können Stromerzeuger gemeinsam verdienen. Man nehme ein Dach, baue eine Solaranlage darauf, ernte Strom und kassiere … mehr

Wieviel Rente bringen die eigenen 4 Wände?

Wieviel Rente bringen eigentlich die eigenen vier Wände?

Gut 500 Euro im Monat sagt das Statistische Bundesamt.

Die Statistiker errechnen die Zusatzrente aus selbstgenutztem Immobilienbesitz anhand des Mietwerts, den das Eigenheim am Markt erzielen würde – abzüglich aller Aufwendungen für dessen Unterhalt.

Das Ergebnis ist beindruckend:

Im Schnitt wird ein alleinstehender Rentnerhaushalt um monatlich 519 Euro entlastet, wenn er im schuldenfreien Wohneigentum lebt anstatt zur Miete.
Binnen 15 Jahren
beläuft sich der finanzielle Vorteil auf über 93.000 Euro. Je nach Mietpreisniveau gibt es aber regionale Unterschiede. So beläuft sich die Entlastung in den neuen Bundesländern auf durchschnittlich 403 Euro während sie im Westen 530 Euro erreicht.

Zweipersonenhaushalte profitieren noch mehr:

Hier erreicht die „Immobilien-Rente“ bundesweit einen Schnitt von 613 Euro – im Westen beträgt sie 632 Euro, im Osten 461 Euro. „Die selbstgenutzte Immobilie verbessert die Netto-Einkommenssituation im Alter um rund 30 Prozent“, sagt Hartwig Hamm, Direktor des Bundesverbandes der Landesbausparkassen.

Gerade in jungen Jahren fällt die Anschaffung der eigenen vier Wände oft schwer – vor allem im Vergleich zur vermeintlich niedrigeren Mietbelastung. Die Statistik zeigt jedoch, dass sich frühe Sparanstrengungen lohnen. Denn mit jedem Jahr, mit dem Käufer ihre Schuldenlast abbauen, schwindet der Vorteil für Mieter. Ist der Eigentümer erst einmal schuldenfrei, werden die Vorteile des Eigentums von Jahr zu größer. „Im Alter sinkt der Posten ‚Wohnen’ im Haushaltsbudget auf unter zehn Prozent, während er bei Mietern etwa 30 Prozent beträgt“, so Hamm. Ab etwa Mitte Fünfzig schwenkt die Belastung um. Mieter haben dann monatlich höhere Wohnkosten zu schultern als Eigentümer.

Niedrigzinsphase beschleunigt Entschuldung:

Die gegenwärtige Niedrigzinsphase kann die Entschuldung beschleunigen.
Denn geringe Kreditzinsen verbilligen die Finanzierung und erlauben in den meisten Fällen eine schnellere Tilgung des Immobiliendarlehens. Wer ein fünfzehnjähriges Darlehen über 150.000 Euro mit einem Nominalzins von 3,8 Prozent und einer Anfangstilgung von einem Prozent startet, wäre ohne Sondertilgung gerechnet erst nach 41 Jahren und vier Monaten schuldenfrei. Beginnt die Tilgung hingegen mit drei Prozent, läuft das Darlehen nur 21 Jahre und sechs Monate. Die monatliche Mehrbelastung beläuft sich auf 250 Euro.
(Quelle: biallo.de)


Hinweis:
Neben einer höheren Tilgung, ist eine Bausparhinterlegung als Tilgungsersatz in vielen Fällen ratsam.
Denn mit der Sommeraktion der DSL Bank reduzieren Sie nicht nur die Kundenkondition,
um bis zu 0,40 %
, sondern sorgen auch gleichzeitig für eine kürzere Finanzierungslaufzeit und somit zu wesentlich geringeren Finanzierungsgesamtkosten!

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Verbraucherkreditrichtlinie: Die Schaufensterzinsen gehen – die Verwirrung bleibt

Wer sich im Internet rasch über Baugeldzinsen informieren will, schaut seit einigen Wochen oft in die Röhre. Denn eigentlich sollte eine neue Richtlinie für Kredite für mehr Transparenz sorgen. Doch in der Baufinanzierung sorgen die neuen Vorgaben eher für Verwirrung.

von Christoph Sandt
 Seit dem 11. Juni gilt die neue Verbraucherkreditlinie.   Quelle: Caepsele

Seit dem 11. Juni gilt die neue Verbraucherkreditlinie. Quelle: Caepsele

FRANKFURT. Viele Baufinanzierer zeigen seit einiger Zeit keine Konditionen mehr auf ihrer Homepage. Der Grund ist die neue Verbraucherkreditrichtlinie, die seit dem 11. Juni gilt. Die sollte eigentlich vieles verbessern – doch zum Teil ist das Gegenteil der Fall. Denn eine Vorgabe lautet: Die Institute dürfen nicht länger mit „Schaufensterzinsen“ werben, also mit besonders guten Konditionen, die bei näherer Prüfung nur die wenigsten Kunden bekommen. Stattdessen müssen die Angebote, die herausgestrichen werden, für zwei Drittel der Interessenten gelten. Die Folge: Viele Institute werben gar nicht mehr mit konkreten Zinssätzen für Baugeld – was den Überblick eher erschwert.

Aber auch weitere Vorgaben der Richtlinie überlagern die guten Absichten. Beispiel Effektivzins: Neuerdings können Institute diese Kennzahl schönrechnen, indem sie den Effektivzins über die gesamte Laufzeit des Hypothekendarlehens, die häufig mehr als 20 bis 30 Jahre andauert, angeben. In diesen Fällen setzen die Banken nach Ablauf der Zinsbindung von meist zehn Jahren rechnerisch einfach einen niedrigeren Zins als den bisherigen an. Das führt gegebenenfalls sogar dazu, dass der Effektivzins unter dem Nominalzins liegt – was eigentlich unsinnig ist, weil sich der Effektivzins aus dem Nominalzins plus weiterer Kosten wie Kontoführungs- oder Bearbeitungsgebühren ergibt. Es handelt sich somit nur um einen optisch günstigen Preis für die Hypothek, der aber völlig willkürlich ist. „Das ist absolut intransparent“, kritisiert der Chef der Finanzberatung FMH, Max Herbst, der solche Angebote gleich aussortiert.

Der Baufinanzexperte Heinrich Bockholt kritisiert zudem, dass Berater und Kunden neue Vokabeln lernen müssen. Tauchte hier eben noch das Wort „Nominalzins“ auf? Bitte schnell vergessen. Laut Richtlinie heißt dieser jetzt „Sollzins“. Der bisherige „Festzins“ firmiert als „gebundener Zins“, das Bankvoraus- oder Tilgungsaussetzungsdarlehen muss man sich nun als „Zinszahlungsdarlehen“ einprägen. Aber vielleicht dienen die neuen Vokabeln auch dazu, dass sich die Verbraucher etwas intensiver mit der Materie beschäftigen. Denn dies ist bislang eher nicht der Fall, beklagen Fachleute.

In dieser Hinsicht gibt es in der neuen Richtlinie einige Änderungen, die prinzipiell in die richtige Richtung gehen – wie etwa die sogenannte vorvertragliche Information. Demnach muss der Berater den Kunden vor Abschluss des Vertrages so informieren, dass dieser beurteilen kann, ob diese Finanzierung zu ihm passt und er sich nicht übernimmt. Der potenzielle Kreditnehmer erhält ein europaweit standardisiertes Merkblatt sowie eine Fülle weiterer Angaben über Kredit- und Nebenkosten wie Provisionen. „Die Regelung ist vorbildlich, aber sie geht an dem Verbraucher vorbei“, sagt Achim Tiffe vom Institut für Finanzdienstleistungen in Hamburg. Denn den Wust der vorvertraglichen Informationen lese niemand.

Stephan Gawarecki, Vorstandssprecher des Hypothekenvermittlers Dr. Klein & Co. resümiert: „Leider bieten die Regeln sehr viel Spielraum für Interpretationen und werden demzufolge nach unseren Recherchen sehr unterschiedlich ausgelegt beziehungsweise überhaupt nicht beachtet. Unseres Erachtens muss der Gesetzgeber hier noch einmal nacharbeiten und die Vorgaben klar definieren.“ Also zurück auf Los? Gawarecki sagt: „Bis dahin empfehlen wir, konkrete Angebote einzuholen und bei sonst gleichen Bedingungen die Restschuld am Ende der Sollzinsbindung und die Aufwendungen aus Zins- und Tilgungsleistungen miteinander zu vergleichen.“

Das ist mühsam, wenn der Effektivzins keine verlässliche Orientierung mehr gibt. Besonders schwierig hat es der Kunde bei Zinszahlungsdarlehen. Bei diesen Produkten wird statt regelmäßiger Tilgung für einen Bausparvertrag, eine Lebensversicherung oder einen Investmentfonds gespart, um mit der Anlage am Ende der Laufzeit das Darlehen zu tilgen. Hier sind die Anbieter weiterhin nicht gezwungen, einen Effektivzins für die gesamte Konstruktion zu nennen, sondern nur einen Effektivzins für die jeweilige Komponente. Dies führt dazu, dass diese Kombination günstiger erscheint als sie tatsächlich ist. Da hat sich die Anbieterlobby durchgesetzt. Finanzprofessor Bockholt bezeichnet es als feige, dass der Gesetzgeber dies nicht verbraucherfreundlich geregelt habe. Denn es gehe auch anders.

RICHTLINIE

Seit 11. Juni ist die EU-Verbraucherkreditrichtlinie in deutsches Recht umgesetzt. Sie regelt Abläufe und Informationspflichten der Darlehensvergabe neu. Die wichtigsten Punkte:

Werbung Verlockende „Schaufensterzinsen“ sind verboten. Anbieter dürfen nur noch mit Konditionen werben, die für zwei Drittel der Kunden gelten.

Beratung Der Kunde muss ausführlicher informiert werden, bevor er den Vertrag abschließt. So muss er beurteilen können, ob er sich mit dem Kredit übernimmt.

Kosten Der Kunde soll besser über die Kosten aufgeklärt werden. Auch Vermittlerprovisionen und Kontogebühren werden nun beim Effektivzins berücksichtigt. Allerdings gibt es Spielräume – so bleiben teure Restschuldversicherungen beim Effektivzins außen vor, wenn diese „freiwillig“ abgeschlossen werden.

Am besten gleich bei einem unabhängigen Vermittler informieren und vergeichen. http://www.hypodarlehen24.de

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